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Herren Sneakers Schwarz einfarbig
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Tretorn Sneakers in der Farbe schwarz von Mey & Edlich. Wenn skandinavisches Design auf funktionale gummistövlar trifft. Die Idee für diesen wasserdichten Sneaker stammt vom schwedischen Label Helsingborn (seit 1915 Hoflieferant des schwedischen Königshauses). Er ist aus stabilem Naturkautschuk und wasserdichtem, wärmendem Neopren gefertigt. Für den perfekten Sitz können Sie ihn - anders als herkömmliche Gummistiefel - individuell schnüren.

Anbieter: Mey & Edlich
Stand: 03.04.2020
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Der Club der verbannten Dichter, Kurt Tucholsky...
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Kurt Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 in Berlin geboren, studierte dort und in Genf Jura und promovierte 1915 in Jena. Seit 1913 war er Mitarbeiter der "Schaubühne" und späteren "Weltbühne", nach Siegfried Jacobsohns Tod zeitweilig auch ihr Herausgeber. Seit 1929 hielt sich Tucholsky in Schweden auf, wo er in Hindas am 21. Dezember 1935 aus dem Leben schied. Erich Kästner schrieb über ihn: "Er teilte an der kleinen Schreibmaschine Florettstiche aus, Säbelhiebe, Faustschläge. Die Männer des Dritten Reiches, Arm in Arm mit den Herren der Reichswehr und der Schwerindustrie, klopften ja damals schon recht vernehmlich an Deutschlands Tür. Er zupfte sie an der Nase, er trat sie gegen das Schienbein, einzelne schlug er k.o. - ein kleiner dicker Berliner wollte mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten".

Anbieter: buecher
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Herren Sneakerschuh Schwarz einfarbig
Highlight
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Tretorn Sneakerschuh in der Farbe schwarz von Mey & Edlich. Wenn skandinavisches Design auf funktionale gummistövlar trifft. Die Idee für diesen wasserdichten Sneaker stammt vom schwedischen Label Helsingborn (seit 1915 Hoflieferant des schwedischen Königshauses). Er ist aus stabilem Naturkautschuk und wasserdichtem, wärmendem Neopren gefertigt. Für den perfekten Sitz können Sie ihn - anders als herkömmliche Gummistiefel - individuell schnüren.

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Der Process, Hörbuch, Digital, 1, 618min
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Der bekannteste und vielleicht bedeutendste Roman der Weltliteratur ist ein Fragment. Im Sommer 1914 begann Franz Kafka mit der Arbeit, machte rasche Fortschritte, schloss aber die Arbeit bereits im Januar 1915 ab und überließ das Manuskript im unvollendeten Zustand, in einer Mappe, als ungeordnete Sammlung von einzelnen Kapiteln. Sein langjähriger Freund Max Brod veröffentlichte den Roman ein Jahr nach Kafkas Tod im Jahr 1925 in seiner bis heute befolgten Sortierung der Kapitel."Jemand mußte Josef K. verwechselt haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." Mit den wohl auch berühmtesten Eingangsworten beginnt die Erzählung mit der geheimnisvollen Verhaftung des 30-jährigen Bank-Prokuristen Josef K. durch rätselhafte Herren in Gestalt zweier Wächter und eines Aufsehers. Josef K. ist - so erfährt er schließlich - wohl verhaftet, kann aber sein Leben weiterführen ohne in seiner "gewöhnlichen Lebensweise (...) gehindert" zu sein. So gerät Josef K., der bis dahin das liderliche Leben eines Typus der Moderne, eines "Rechners" geführt hat, von nun immer mehr in eine Leidenschaft, das "Gericht" selbst zu suchen.In einem Gebäude, das er aufsucht stellt er etwa fest, dass er eigentlich hinter jeder Tür das Gericht auffinden werde. Auf weiteren Stationen, nach vergeblichen Hilfe-Stellungen durch Advokaten und Frauenbekanntschaften, gibt ihm ein Künstler den Hinweis, dass ja "alles das Gericht" sei. Im zentralen Dom-Kapitel erhält Josef K. im Gespräch mit dem Geistlichen und durch dessen Erzählung der "Türhüterlegende" weitere Hinweise. In gewisser Weise zeigt sich bei Josef K. eine Entwicklung. Im Nachlasskapitel "Fahrt zur Mutter" schließlich deutet sich eine Besinnung und Selbstermächtigung an. In der ausgesonderten Erzählung "Ein Traum", eine Versöhnung mit dem Tod. Die Hinrichtung Josef K.'s im Schlusskapitel - Kafka hatte dieses Kapitel neben dem Eingangs-Kapitel zuerst verfasst - lässt den Erfolg e 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Axel Grube. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/edel/014884/bk_edel_014884_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

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Herren Sneaker-Schuh Schwarz einfarbig
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Tretorn Sneaker-Schuh in der Farbe schwarz von Mey & Edlich. Wenn skandinavisches Design auf funktionale gummistövlar trifft. Die Idee für diesen wasserdichten Sneaker stammt vom schwedischen Label Helsingborn (seit 1915 Hoflieferant des schwedischen Königshauses). Er ist aus stabilem Naturkautschuk und wasserdichtem, wärmendem Neopren gefertigt. Für den perfekten Sitz können Sie ihn - anders als herkömmliche Gummistiefel - individuell schnüren.

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Mein Jahrhundert
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"Ich, ausgetauscht gegen mich, bin Jahr für Jahr dabei gewesen."Die verschiedenen Menschen, denen Günter Grass hier seine Stimme leiht, sind Männer und Frauen aus allen Schichten, alte und junge, linke und rechte, konservative und fortschrittliche. Sie gehören nicht zu denen, die Geschichte machen, sondern zu denen, die als Zeugen Geschichte erleben und erleiden. In den ernsten und komischen, heiteren und tragischen Begebenheiten, die sie erzählen, spiegeln sich die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider: technische Errungenschaften und wissenschaftliche Entdeckungen, sportliche und kulturelle Leistungen, Größenwahn, Verfolgung und Mord, Kriege und Katastrophen, Fanatismus und hoffnungsvolle neue Aufbrüche."Ein in seinem Facettenreichtum einzigartiger Versuch, dem zerrissenen Jahrhundert gerecht zu werden." Volker Isfort, Münchner AbendzeitungErzählerische Phantasie verbunden mit historischer Genauigkeit: ein Geschichtsbuch, das den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt rückt. Einhundert Geschichten, die sich zu einem epischen Bilderbogen des 20. Jahrhunderts fügen.Inhalt:- 1900 Ich, ausgetauscht gegen mich- 1901 wer sucht, der findet- 1902 So etwas wurde- 1903 Auf Pfingsten begann- 1904 Bei uns in Herne- 1905 Schon mein Herr Vater- 1906 Man nenne mich Kapitän Sirius- 1907 Ende November brannte- 1908 Das ist so Usus- 1909 Weil ich meinen Weg- 1910 Gezz will ich- 1911 Mein lieber Eulenburg- 1912 Wenngleich beim Wasserbauamt- 1913 Diese auf flachem Acker- 1914 Endlich- 1915 unser nächstes Treffen- 1916 Nach längerem Spaziergang- 1917 Gleich nach dem Frühstück- 1918 Nach kurzem Einkaufsbummel- 1919 Das sind dich- 1920 Zum Wohle, meine Herren- 1921 Lieber Peter Panter- 1922 Was will man noch von mir hören- 1923 Heute sehen die Scheine- 1924 Das Kolumbusdatum steht fest- 1925 Manche sahen in mir- 1926 Die Strichlisten- 1927 Bis in die Mitte des goldenen Oktober- 1928 Können Sie ruhig lesen- 1929 Und uff eimol- 1930 Nahe dem Savignyplatz- 1931 Gen Harzburg, gen Braunschweig- 1932 Irgend etwas mußte geschehen- 1933 Die Nachricht von der Ernennung- 1934 Unter uns gesagt- 1935 Über meine Corporation- 1936 An Hoffnungsmachern hat es nie gefehlt- 1937 Unsere Pausenhofspiele- 1938 Der Ärger mit unserem Geschichtslehrer- 1939 Drei Inseltage- 1940 Von Sylt habe ich nicht viel gesehen- 1941 Mir ist es im Verlauf- 1942 Am nächsten Vormittag- 1943 So gottvaterhaft- 1944 Irgendwann mußte es zum Krach kommen- 1945 Nach den Worten unseres Gastgebers- 1946 Ziegelsplitt, sag ich Ihnen- 1947 In jenem Winter- 1948 Eigentlich hatten meine Frau und ich- 1949 ... und stell Dir vor- 1950 Die Kölsche haben mich- 1951 Sehr geehrte Herren vom Volkswagenwerk- 1952 Sag ich, wenn Gäste uns fragen- 1953 Der Regen hatte nachgelassen- 954 Zwar war ich in Bern nicht dabei- 1955 Bereits im Vorjahr- 1956 Im März jenes trauertrüben Jahres- 1957 Lieber Freund- 1958 Soviel steht fest- 1959 Wie wir einander, Anna und ich- 1960 Welch ein Jammer- 1961 Auch wenn das heute- 1962 Wie heut der Papst- 1963 Ein bewohnbarer Traum- 1964 Richtig, auf all das Schreckliche- 1965 Mit Blick auf den Rückspiegel- 1966 Das Sein oder das Seyn- 1967 Indes mein sich hinziehendes- 1968 Das Seminar scheint befriedet- 1969 Muß bestimmt ne rasante Zeit- 1970 Niemals nimmt mir- 1971 Wirklich- 1972 Ich bin jetzt er- 1973 Von wegen heilsamer Schock- 1974 Wie ist das- 1975 Ein Jahr wie andere auch- 1976 Wir glaubten- 1977 Das hatte Folgen- 1978 Gewiß, Hochwürden- 1979 Hör endlich auf mit der Fragerei- 1980 Ist doch von Bonn aus- 1981 Kannst du mir glauben, Rosi- 1982 Abgesehen von Mißverständnissen-

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Herren Tretorn Sneaker schwarz 40, 42, 44, 46, ...
Beliebt
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Tretorn Sneaker in der Farbe schwarz von Mey & Edlich. Wenn skandinavisches Design auf funktionale gummistövlar trifft. Die Idee für diesen wasserdichten Sneaker stammt vom schwedischen Label Helsingborn (seit 1915 Hoflieferant des schwedischen Königshauses). Er ist aus stabilem Naturkautschuk und wasserdichtem, wärmendem Neopren gefertigt. Für den perfekten Sitz können Sie ihn - anders als herkömmliche Gummistiefel - individuell schnüren.

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"Ich, ausgetauscht gegen mich, bin Jahr für Jahr dabei gewesen."Die verschiedenen Menschen, denen Günter Grass hier seine Stimme leiht, sind Männer und Frauen aus allen Schichten, alte und junge, linke und rechte, konservative und fortschrittliche. Sie gehören nicht zu denen, die Geschichte machen, sondern zu denen, die als Zeugen Geschichte erleben und erleiden. In den ernsten und komischen, heiteren und tragischen Begebenheiten, die sie erzählen, spiegeln sich die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider: technische Errungenschaften und wissenschaftliche Entdeckungen, sportliche und kulturelle Leistungen, Größenwahn, Verfolgung und Mord, Kriege und Katastrophen, Fanatismus und hoffnungsvolle neue Aufbrüche."Ein in seinem Facettenreichtum einzigartiger Versuch, dem zerrissenen Jahrhundert gerecht zu werden." Volker Isfort, Münchner AbendzeitungErzählerische Phantasie verbunden mit historischer Genauigkeit: ein Geschichtsbuch, das den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt rückt. Einhundert Geschichten, die sich zu einem epischen Bilderbogen des 20. Jahrhunderts fügen.Inhalt:- 1900 Ich, ausgetauscht gegen mich- 1901 wer sucht, der findet- 1902 So etwas wurde- 1903 Auf Pfingsten begann- 1904 Bei uns in Herne- 1905 Schon mein Herr Vater- 1906 Man nenne mich Kapitän Sirius- 1907 Ende November brannte- 1908 Das ist so Usus- 1909 Weil ich meinen Weg- 1910 Gezz will ich- 1911 Mein lieber Eulenburg- 1912 Wenngleich beim Wasserbauamt- 1913 Diese auf flachem Acker- 1914 Endlich- 1915 unser nächstes Treffen- 1916 Nach längerem Spaziergang- 1917 Gleich nach dem Frühstück- 1918 Nach kurzem Einkaufsbummel- 1919 Das sind dich- 1920 Zum Wohle, meine Herren- 1921 Lieber Peter Panter- 1922 Was will man noch von mir hören- 1923 Heute sehen die Scheine- 1924 Das Kolumbusdatum steht fest- 1925 Manche sahen in mir- 1926 Die Strichlisten- 1927 Bis in die Mitte des goldenen Oktober- 1928 Können Sie ruhig lesen- 1929 Und uff eimol- 1930 Nahe dem Savignyplatz- 1931 Gen Harzburg, gen Braunschweig- 1932 Irgend etwas mußte geschehen- 1933 Die Nachricht von der Ernennung- 1934 Unter uns gesagt- 1935 Über meine Corporation- 1936 An Hoffnungsmachern hat es nie gefehlt- 1937 Unsere Pausenhofspiele- 1938 Der Ärger mit unserem Geschichtslehrer- 1939 Drei Inseltage- 1940 Von Sylt habe ich nicht viel gesehen- 1941 Mir ist es im Verlauf- 1942 Am nächsten Vormittag- 1943 So gottvaterhaft- 1944 Irgendwann mußte es zum Krach kommen- 1945 Nach den Worten unseres Gastgebers- 1946 Ziegelsplitt, sag ich Ihnen- 1947 In jenem Winter- 1948 Eigentlich hatten meine Frau und ich- 1949 ... und stell Dir vor- 1950 Die Kölsche haben mich- 1951 Sehr geehrte Herren vom Volkswagenwerk- 1952 Sag ich, wenn Gäste uns fragen- 1953 Der Regen hatte nachgelassen- 954 Zwar war ich in Bern nicht dabei- 1955 Bereits im Vorjahr- 1956 Im März jenes trauertrüben Jahres- 1957 Lieber Freund- 1958 Soviel steht fest- 1959 Wie wir einander, Anna und ich- 1960 Welch ein Jammer- 1961 Auch wenn das heute- 1962 Wie heut der Papst- 1963 Ein bewohnbarer Traum- 1964 Richtig, auf all das Schreckliche- 1965 Mit Blick auf den Rückspiegel- 1966 Das Sein oder das Seyn- 1967 Indes mein sich hinziehendes- 1968 Das Seminar scheint befriedet- 1969 Muß bestimmt ne rasante Zeit- 1970 Niemals nimmt mir- 1971 Wirklich- 1972 Ich bin jetzt er- 1973 Von wegen heilsamer Schock- 1974 Wie ist das- 1975 Ein Jahr wie andere auch- 1976 Wir glaubten- 1977 Das hatte Folgen- 1978 Gewiß, Hochwürden- 1979 Hör endlich auf mit der Fragerei- 1980 Ist doch von Bonn aus- 1981 Kannst du mir glauben, Rosi- 1982 Abgesehen von Mißverständnissen-

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Olaf Benz RED1915 Sportbrief 108362/4021
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Sportbrief aus der Serie RED 1915 von Olaf Benz Muster: Uni & Uninah Details: Slip, Mit Gummibund, Doppelter Formeinsatz Obermaterial: Elasthan 10 %, Modal 90 % ProduktFarbe: Navy Label / Logo: Emblem am Bund links

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Ernst Abbe  1840-1905
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528 Seiten, 149 Abbildungen mit 65 Fotos, 79 Zeichungen, 2 Tabellen und 3 Karten. Broschur, Reprint InhaltsverzeichnisVorredeInhaltsverzeichnisErste Kapitel: VorgeschichteEinleitung1. – Wer ist ein großer Mann? – 1. Persönlichkeit 2. – Stellung in Raum und Zeit 4. – Rassenfrage 6. – Ahnenreihe 7. – Ururgroßvater 8. – Urgroßvater 9. – Georg Adam Abbe, der Vater 11. – Elisabeta Barchfeld, die Mutter 12. – Stammbaum 14. – Abstammung: deutsches, französisches, slavisches Blut 15. – Ergebnis 17.Zweites Kapitel: Die Zeit der KindheitGeburt 19. – Eltern 19. – Geburtshaus 20. – Burgmühle 21. - Revolutionszeit 25. – Flüchtlinge in Eisenach 25. – Persönlichkeit des Vaters 28. – Fabrikzustände 28. – Lebensweise der Kinder 30. – Art des Knaben 33. – Übergang auf die höhere Schule 34. – Verhältnis zu den Fabrikherren 35. – Abbe als Realschüler 36. – Die Kameraden 37. – Naturwissenschaftlicher Verein 37. – Trunks Werkstätte 39. – Pfeiffer 39. – Abgangsprüfung 41. – Zeugnis der Reise 43.Drittes Kapitel: Student in JenaEntscheidung für die Universität 48. – Allgemeine Zustände 48. – Stadt und Universität Jena 49. – Vorlesungen 54. – Karl Snell 56. – Hermann Schäffer 58. – Andere Professoren 59. – Lebensweise des Studenten 60. – Kommilitonen 63. – Mathematische Gesellschaft 64. – Lösung der Preisaufgabe 64. – Taschen-Mikroskop 65. – Universitätsjubiläum 65.Viertes Kapitel: Göttingen und FrankfurtWechsel der Universität 68. – Wahl von Göttingen 68. – Göttinger Zustände 69. – Wilhelm Weber 69. – Bernhard Riemann 70. – Die andern Professoren 70. 71. – Wohnungen 73. – Harald Schütz, der Jugendfreund 74. – Gemeinsames Leben und Arbeiten 74. – Briefwechsel 74. – Sentimentalität 75. – Ferien 77. – Ausflug nach Jena und dortige Aussichten 82. – Kohlrausch, Weinhold u. A. 84. – Doktorexamen 86. - Dissertation über das Wärmeäquivalent 87. – Zukunftspläne 90. – Meyersteinsche Werkstätte 91. – Assistent bei Klinkerfues 92. – Verhandlungen mit Frankfurt 92. – Krankheitsanfälle 93. – Antritt der Dozentenstelle am Physikalischen Verein in Frankfurt 96. – Vorträge dort und in Offenbach 99. – Astronomische Betätigung 100. – Neuartiges Meridianinstrument 101. – Lebensweise in Frankfurt 103. – Gönner und Freunde 103. – Schütz 104. – Nicht Wiederwahl 105. – Privatvorträge 106. – Verhandlungen mit Jena 107. – Habilitationsschrift über Fehlerverteilung 108.Fünftes Kapitel: Die neue HeimatHabilitation in Jena 110. – Abbe als Universitätsdozent 112. – Vorlesungen und praktische Übungen 113. – Physikalisches Laboratorium 119. – Mathematische Gesellschaft 121. – Schilderung der wissenschaftlichen Tätigkeit 122. – Schilderung des innersten Seelenzustandes 125. – ausbleiben gedruckter Zeugnisse der Tätigkeit 130. – Ernennung zum Professor 132. – Erschöpfung der Mittel 132. – Seebecksches Stipendium 133. – Wohnung 134. – Anton Dohrn 135. – Gemeinsame Interessen 135. – Nikolaus Kleinenberg 138. – Jenaische Kreise 139. – Wandern und turnen 141. – Politische Bestätigung 142. – Verkehr im Snellschen Hause 144. – Briefwechsel 149. – Religiöser Konflikt zwischen Schwiegervater und Schwiegersohn 152. – Hochzeit und Hochzeitsreise 160. – Der junge Ehestand 161. – Freunde des Hauses 162. – Schwere Zeiten 164. – Direktor der Sternwarte 167. – Wohnung im Schillerhause 168. – Weitere Begebnisse 170.Sechstes Kapitel: Die große TatCarl Zeiß und die optische Werkstätte 172. – Zustand der praktischen Optik 175. – Carl Zeißens Wünsche und Pläne 178. – Zeiß wendet sich an Abee 178. – Die allgemeine Theorie der optischen Abbildung 180. – Die Abbildungsfehler 184. – Die Sinus- und die Tangens-Bedingung 185. – Ausarbeitung der Grundideen 187. – Arge Enttäuschung 190. – die Beugungsphänomene 191. – Nicht leuchtende Objekte 193. – Struktur des Objekts 195. – Sekundäre Abbildung 197. – Nochmals die Struktur 200. – Experimente mit Gittern 202. – Diatomeenschalen 204. – Angriffe und Verteidigung 206. – Veröffentlichungen 209. – Helmholtz 210. – Berufungen 210. – Herstellung der neuen Mikroskope 210. – Ausbau der Theorie und Praxis 212. – Präzisionstechnik 213. – Wachstum der Fabrik 214. – Abbe als stiller Teilhaber der Firma 215. – Verhandlungen und Vertragsabschluß 216.Siebentes Kapitel: Das neue MaterialMaterial für optische zwecke 221. – Stand der Glasschmelzkunst 222. – Phantasieoptik 224. – Reisen, insbesondere nach London 225. – Verlangen nach neuen Glasarten 225. – Otto Schott 228. – Ideen und Versuche 229. – Gläser und Lithium, Bor und Phosphor 235. – Schott besucht Abbe in Jena 235. – Schott siedelt nach Jena über 237. – Glastechnisches Laboratorium 237. Verhandlungen und Abschluß mit dem preußischen Ministerium 238. – Begründung der Glashütte 240. – Erstes Produktionsverzeichnis 242. – Aufgaben und Entwicklung der Glashütte 243. – Technische Schwierigkeiten 244. – Das Verhältnis zwischen Abbe und Schott 250. – Flußspat 252. – Schweizer Fundstelle Oltscherenalp 254. – Abbe`s Reisen, insbesondere in die Schweiz und nach Oberitalien 256.Achtes Kapitel: Ausbau der OptikUmfang der Aufgabe 262. – Siegfried Czapski 263. – Rudolf Straubel 268. – Die andern Mitarbeiter 270. – Mikroskop-Objektive 272. – Immersions-Systeme 274. – Reisen nach England und Beziehungen zu den englischen Optikern 275. – Lettsom 277. – Briefwechsel mit den Engländern 277. – Apochromat-Objektive 282. – Okular 282. – Kondensor 283. – Stativ 284. – Binokulares Mikroskop 285. – Dickenmesser 288. – Komparator 288. – Shärometer 288. – Mikrometrischer Apparat 289. – Apertometer 289. – Fokometer 290. – Spektrometer 291. – Refraktometer für flüssige und feste Substanzen 292. – Kristallrefraktometer 294. – Zeichenapparat (Camera lucida) 294. – Blutkörperchen-Zählapparat 295. – Spektral-Okular 296. – Dilatometer 296. – Photographisches Objektiv (Anastigmat) 296. – Paul Rudolph 297. – Prismenfernrohre 299. – Porrosche Prismen 301. – Umleitung der Lichtstrahlen 302. – Erhöhte Tiefenplastik 303. – Stereoskopischer Entfernungsmesser 306. – Fernrohrokular mit weit abliegendem Augenpunkt 309. – Anamorphotisches Linsensystem 310. – Linsensystem mit nichtsphärischen Flächen 311. – Fernrohr mit selbsttätigem Zeitverschluß 311. – Methode zur Bestimmung der zeitlichen Schwankungen der Lotlinie 312. – Grenze des Auflösungsvermögens optischer Instrumente 313. – Schluß 315.Neuntes Kapitel: Die größere TatSoziale eindrücke in Abbe`s Leben 317. – Proletariersohn und Millionär 318. – Innere Berufung zur Sozialpolitik 320. – Arbeit und Kapital 321. – Ministerialfonds für wissenschaftliche Zwecke 324. – Schenkung von Todeswegen 326. – Motive und Pläne 327. – Werk und Wissenschaft 333. – Erbvertrag 333. – Juristische Person 334. – Verhältnis zu den Sozien 336. – Verhandlungen über die Stiftung 337. – Auseinandersetzungen mit Roderich Zeiß 341. – Stiftung des Lebenden 345. – Abbe als Familienvater 346. – Carl-Zeiß-Stiftung 349. – Statur 354. – Grundlegender Paragraph 355. – Franz von Assisi und Abbe in Jena als soziale Reformer 356.Zehntes Kapitel: Die Carl-Zeiß-StiftungDas Statut als Form 364. – Verwaltung und Leitung 366. – Der Stiftungskommissar 369. – Besondere Bestimmungen 370. – Produktivgenossenschaft, aber nur nach der wirtschaftlichen Seite 371. – Betriebs- und Geschäftsnormen 372. – Aufgaben der Betriebe 373. – Schutz durch Patente 376. – Die Rechtsverhältnisse der Angestellten 378. – Persönliche Freiheit 380. – Arbeitsausschuß 381. – Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Mitarbeiter 385. – Gehalts- und Lohn-Frage 385. – Zeit- und Akkord-Lohn 386. – Abgangsentschädigung 388. – Gewinnbeteiligung 389. – Regulator für die Akkordsätze 393. – Die Zuwendungen an die Organisation 396. – Reservefonds 398. – Pensionsstatut 398. – Krankenkasse 400. – Die Arbeitszeit 401. – Motivierung und Einführung des Achtstundentages 403. – Physiologisches Gleichgewicht 405. – Maifeier 407. – Die Aufwendungen für die Stadt 409. – Das jenaer Volkshaus 411. – Lesehalle 411. – Großer Versammlungssaal 415. – Die Aufwendungen für die Universität 415. – Rückblick und Ausblick 419. – Entwicklung des Zeißwerkes 420. – Soziale Vorbildlichkeit 422.Elftes Kapitel: Reife und RuheAbbe als Privatmann 427. – Wohn- und Lebens-Verhältnisse 427. – Äußere Erscheinung 431. – Einnahmen und Ausgaben 435. – Verhältnis zu Gott und zum Christentum 438. – Unabhängige Ethik 440. - Politische Gesinnung 442. – Freisinniger Verein und Montagsgesellschaft 443. – Verhältnis zur Sozialdemokratie 445. – Versammlungsfreiheit 446. – Konsumverein 447. – Wahlen und Presse 449. – Volksbildung 450. – Hebung der Begabten 450. – Real- und Gymnasialerziehung 452. – Wissenschaft 455. – Orden 456. – Bildnisse 457. – Literatur, Musik und Kunst 458. – Sprache und Stil 459. – Freundeskreis und Gastfreundschaft 461. – Ernst und Humor 462. – Charakteristische Episoden 463. – Austritt aus der Geschäftsleitung 465. – Schlaflosigkeit und Schlafmittel 468. – Fortschreitende Erkrankung 468. – Große Seereisen 468. – Ratschläge und Eigenwille 470. – Lebensende 475. – Innere Zusammenhänge 475. – Schädel 476. – Trauerfeier 478. – Beisetzung 483. – Denkmäler 486. – Gesammelte Schriften 488. – Schluß 490.Beilagen1) Ernst Abbe`s Schriften2) Auswahl aus der Literatur3) Erfindungen und Entdeckungen4) Soziale ChronikVorredeDie Lebensbeschreibung, die hiermit der Öffentlichkeit dargebracht wird, betrifft einen Mann von seltener Reinheit des Herzens und des Charakters, von ungewöhnlicher Stärke und Schärfe des Intellekts und des Willens, von einer erfolgreichen Vielseitigkeit des Schaffens, wie man sie nur in wenigen Fällen in ähnlicher Weise in der Geschichte aller Zeiten und Völker wiederfinden wird. Sein Leben darf daher, obgleich oder gerade weil es sich in den einfachsten äußeren Formen abgespielt hat, auf das Interesse aller Derer rechnen, denen es ein Bedürfnis und ein Genuß ist, mit den Blüten des Menschengeschlechts in geistigen Konnex zu treten. Und wenn den einen Leser die eine, den andern die andere Seite des Wirkens dieses Mannes näher oder ferner angeht, so wird er doch gerade durch die Lektüre dieses Buches den innigen Zusammenhang scheinbar heterogener Dinge verstehen und würdigen lernen, und er wird alsdann anfangen, auch jene, ihm ursprünglich ferner liegenden Dinge in den Kreis seines Interesses einzubeziehen.Unmittelbar nach Abbe`s Tode faßte sein jüngerer Freund und Mitarbeiter, Siegfried Czapski, den Plan einer Darstellung seines Lebens und Wirkens. Er fing an, Materialien zu sammeln. Aber anfangs mußte er diese Arbeit infolge Überhäufung mit laufenden Geschäften immer wieder zeitweilig unterbrechen, und als dann ruhigere Zeiten sich ankündigten, trat die Katastrophe ein: der Jünger folgte seinem Meister schon nach zwei Jahren in die Ewigkeit nach.Nun ruhte der Plan infolge besonderer Verhältnisse während mehrerer Jahre. Und erst um die Wende der Jahre 1915 und 1916 wurde er, der inzwischen eingetretenen Kriegslage zum Trotz, wieder aufgenommen – im Zusammenhange mit dem von Wilhelm Ostwald begründeten und von der Akademischen Verlagsgesellschaft in Leipzig betriebenen Unternehmen „Große Männer“. Schließlich ist dann der Unterzeichnete beauftragt worden, die Biographie Ernst Abbe`s abzufassen, und er hat diesen Auftrag um so freudiger angenommen, als er sich keine schönere Aufgabe denken konnte, als das Leben und Schaffen dieses von ihm so verehrten, bewunderten und geliebten Mannes darzustellen – dieses Mannes, mit dem in engere Fühlung gekommen zu sein, für jeden, dem das Glück zuteil wurde, eine der schönsten und reifsten Daseinsfrüchte war und sein mußte.Freilich konnte es keinem Zweifel unterliegen, daß die Aufgabe nur unter Überwindung großer Schwierigkeiten zu lösen sein würde. Denn eine Biographie steht und fällt mit der restlosen Vollständigkeit und Zuverlässigkeit des Quellenmaterials, und damit sieht es in unserm Falle recht bedenklich aus. Man kann das Materialin drei Klasen ordnen: gedrucktes, geschriebenes und mündliches. Das gedruckte Material besteht in erster Reihe aus Abbe`s eigenen Werken, soweit sie gedruckt vorliegen, und es wird sich zeigen, daß hier große Lücken klaffen, daß vieles dem Druck vorenthalten blieb und mit dem Urheber zu Grabe gegangen sind. Es müssen daher vielfach auch Druckschriften Anderer zur Ergänzung herangezogen, aber natürlich mit Vorsicht benutzt werden. Das geschriebene Material besteht aus Briefen, Akten und Urkunden, es ist reichlich, aber doch lange nicht so reichlich, wie der Historiograph wünschte. Abbe war nur in jungen Jahren mitteilsam, schon in mittleren hat er nur noch selten Briefe geschrieben, und im Alter fast gänzlich davon abgesehen. Infolgedessen hat er natürlich auch immer weniger Briefe von andern empfangen, wenigstens Briefe, die an ihn als Mensch gerichtet gewesen wären. Und von alledem ist noch ein großer Teil vernichtet worden oder sonst verloren gegangen. Die wenigsten Menschen verstehen die Kunst, bei der Vernichtung oder Aufbewahrung von Briefen die richtige Mitte einzuhalten und die richtige Auswahl zu treffen, dazu gehört einerseits Pietät, andererseits Mangel an falscher Pietät, vor allem aber ein instinktives Erfassen dessen, was später einmal wichtig oder gleichgiltig sein wird. Auch von den Akten und Urkunden ist leider vieles nicht mehr auffindbar gewesen, so namentlich aus den ersten Jahrzehnten von Abbe`s Tätigkeit in der Firma Carl Zeiß. Dagegen boten die Akten der großherzoglichen Staatsregierung in Weimar reiches Material, und auch sonst gelang es, noch einzelnes, scheinbar verloren gegangenes, ans Licht zu fördern und zu benutzen. Was endlich die mündliche Überlieferung also die lebendigen Quellen betrifft, so war ja der Verfasser in der glücklichen Lage, selbst zu den“ Zeitgenossen“ zu gehören in dem Sinne, daß er aus Abbe`s Munde einen großen Teil dessen vernehmen durfte, was ihn na Großem und Kleinem, an wissenschaftlichen und menschlichen Fragen bewegte und erfüllte. Ergänzt wird dieses Material natürlich durch die Mitteilungen zahlreicher anderer Zeitgenossen, von denen freilich, während die Ausführung des Planes sich ein volles Jahrzehnt hinzog, einer nach dem andern dahinging, ohne noch das seinige sagen zu können. So blieb schließlich nur noch ein kleines Häuflein übrig, von dem man brauchbaren Stoff herausholen konnte: Tatsachen und Meinungen, Schilderungen und Stimmungsbilder – alles das natürlich unter dem Gesichtspunkte der Erwägung, ob jene Erinnerungen nicht etwa durch die Zeit verschoben oder verdunkelt sein möchten, und selbst der weiteren, ob nicht Animosität – meist unbewußte – den zeugen hier und da einen Streich spielen sollte.Soweit das Material. Nicht minder schwierig war die Aufgabe, dieses Material zu ordnen und derart zu verwerten, daß als Ergebnis eine Einheit entstand. Denn darauf kam es doch, wie überall, so auch hier in erster Linie an: zu zeigen, daß das Leben eines Menschen, und sei er noch so vielseitig, ein einheitliches und in sich geschlossenes und wohlbegründetes Geschehnis ist. In unserm Falle also kam es darauf an, den Gelehrten und den Praktiker, den sozialen Reformer und den Menschen in einer plastischen Einheit zu verkörpern, durch die jeder jener Erscheinungen sozusagen nur ein Schnitt, wenn auch ein „hauptschnitt“ ist. Inwieweit diese Begründung und Vereinheitlichung dem Verfasser gelungen sein möchte, kann natürlich nur der Leser entscheiden.Hier ist auch für den Verfasser der Ort, um allen denen seinen wärmsten Dank abzustatten, die ihm durch Beschaffung von Material, Auskünfte und anderweitig wirksame Hilfe bei seiner Arbeit alle namhaft machen, aber einige müssen doch angeführt werden. Seine Exzellenz der Herr Staatsminister Rothe hat mir die Universitäts- und Stiftungs-Akten bereitwilligst zur Durchsicht überlassen, und dabei haben mich der Geheime Staatsrat Dr. Vollert und der jetzige Stiftungskommissar, Oberverwaltungsgerichtspräsident Dr. Ebsen, wirksam unterstützt. Die Geschäftsleitung der Firma Carl Zeiß, aber auch viele ihrer einzelnen Mitarbeiter sowie der Mitarbeiter des Glaswerks von Schott und Genossen, haben mir Auskünfte und Bildmaterial beigesteuert. Von Otto Schott selbst erhielt ich seinen Briefwechsel mit Abbe, von Ludwig Schütz und Reinhard Dohrn die Briefe Abbe`s an ihre Väter – letztere unter erschwerenden Umständen, da sie in Neapel lagen und jetzt, in Kriegszeiten, auf Umwegen herbeigeholt werden mußten. Persönliche Aufzeichnungen und Mitteilungen verdanke ich zunächst und in reichstem Ausmaße Abbe`s älterer Tochter, Frau Margarete Unrein, sodann seiner Nichte, Frau Margarete Czapski, die mir auch das von ihrem Gatten bereits gesammelte Material zu Benutzung übergab. Ferner, unter anderen, den Herren Direktor Langer in Ohrdruf, dem Postsekretär Gabitsch in Eisenach, dem Professor Weinhold in Chemnitz (während des Druckes dieses Buches verstorben), dem Präsidenten Warburg von der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt, dem Professor Wachsmuth, Direktor des Physikalischen Instituts in Frankfurt, dem Medizinalrat Pfeiffer in Weimar, mehreren hiesigen Kollegen und Mitbürgern, sowie einer Reihe von Pfarrern der Abbe`schen Heimatgegend, die mir Auszüge aus den Kirchen- und Stadt-Büchern machten. Ganz besonders aber ist an dieser Stelle Herr Peter, Prokurist der Eisenacher Spinnerei, zu nennen, der in unermüdlichem Eifer und unterstützt durch eine besondere Begabung für Familien- und Stadtkunde mir vielerlei aus Abbe`s Kindheit und Jugend aufspürte, mich an diesen Stätten persönlich herumführte und mir Pläne und Zeichnungen herstellte, die jetzt unser Werk schmücken.Was endlich eben diesen bildnerischen Schmuck angeht, so ist er aus der Fülle größeren Materials sorgfältig ausgewählt und soll einerseits dazu diesen, das Verständnis des Textes zu fördern (was besonders von den wissenschaftlichen Figuren gilt), andererseits dazu, eine lebendige Anschauung von den Örtlichkeiten und Persönlichkeiten zu geben, die in diesem hochinteressanten Drama den Untergrund abgeben oder mitspielen. Dabei hat auch der Verleger keine Mühe und Opfer gescheut, um auf diese Weise das Buch in jeder Hinsicht seines Gegenstandes würdig zu gestalten.Möge es sich recht viele Freunde erwerben und so dazu beitragen, das Evangelium wahrer und reiner, großer und schöner Menschlichkeit zu verkünden!Jena, den ersten August 1917Felix Auerbach

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Das Jahr 15
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Die Dürrekatastrophe des Jahres 1915 im Nordosten Brasiliens stürzt die Landbevölkerung in tiefes Elend. Die feudalen Besitzverhältnisse erlauben es den Herren, die Abhängigen einfach zu entlassen oder aber "mildtätig" für sie zu sorgen. Die Konsequenzen beider Verhaltensweisen schildert eindringlich der Roman. Nach der Dürre von 1915 zog die Familie der Autorin aus dem Nordosten nach Rio de Janeiro. 1930 debütierte sie mit dem vorliegenden Roman. Er ist einer der frühesten in der Reihe der großen Prosaepen des Nordostens, Vorläufer der Werke von Graciliano Ramos, José Lins do Rêgo und Guimarã,es Rosa.

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Mein Jahrhundert
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"Ich, ausgetauscht gegen mich, bin Jahr für Jahr dabei gewesen."Die verschiedenen Menschen, denen Günter Grass hier seine Stimme leiht, sind Männer und Frauen aus allen Schichten, alte und junge, linke und rechte, konservative und fortschrittliche. Sie gehören nicht zu denen, die Geschichte machen, sondern zu denen, die als Zeugen Geschichte erleben und erleiden. In den ernsten und komischen, heiteren und tragischen Begebenheiten, die sie erzählen, spiegeln sich die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider: technische Errungenschaften und wissenschaftliche Entdeckungen, sportliche und kulturelle Leistungen, Größenwahn, Verfolgung und Mord, Kriege und Katastrophen, Fanatismus und hoffnungsvolle neue Aufbrüche."Ein in seinem Facettenreichtum einzigartiger Versuch, dem zerrissenen Jahrhundert gerecht zu werden." Volker Isfort, Münchner AbendzeitungErzählerische Phantasie verbunden mit historischer Genauigkeit: ein Geschichtsbuch, das den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt rückt. Einhundert Geschichten, die sich zu einem epischen Bilderbogen des 20. Jahrhunderts fügen.Inhalt:- 1900 Ich, ausgetauscht gegen mich- 1901 wer sucht, der findet- 1902 So etwas wurde- 1903 Auf Pfingsten begann- 1904 Bei uns in Herne- 1905 Schon mein Herr Vater- 1906 Man nenne mich Kapitän Sirius- 1907 Ende November brannte- 1908 Das ist so Usus- 1909 Weil ich meinen Weg- 1910 Gezz will ich- 1911 Mein lieber Eulenburg- 1912 Wenngleich beim Wasserbauamt- 1913 Diese auf flachem Acker- 1914 Endlich- 1915 unser nächstes Treffen- 1916 Nach längerem Spaziergang- 1917 Gleich nach dem Frühstück- 1918 Nach kurzem Einkaufsbummel- 1919 Das sind dich- 1920 Zum Wohle, meine Herren- 1921 Lieber Peter Panter- 1922 Was will man noch von mir hören- 1923 Heute sehen die Scheine- 1924 Das Kolumbusdatum steht fest- 1925 Manche sahen in mir- 1926 Die Strichlisten- 1927 Bis in die Mitte des goldenen Oktober- 1928 Können Sie ruhig lesen- 1929 Und uff eimol- 1930 Nahe dem Savignyplatz- 1931 Gen Harzburg, gen Braunschweig- 1932 Irgend etwas mußte geschehen- 1933 Die Nachricht von der Ernennung- 1934 Unter uns gesagt- 1935 Über meine Corporation- 1936 An Hoffnungsmachern hat es nie gefehlt- 1937 Unsere Pausenhofspiele- 1938 Der Ärger mit unserem Geschichtslehrer- 1939 Drei Inseltage- 1940 Von Sylt habe ich nicht viel gesehen- 1941 Mir ist es im Verlauf- 1942 Am nächsten Vormittag- 1943 So gottvaterhaft- 1944 Irgendwann mußte es zum Krach kommen- 1945 Nach den Worten unseres Gastgebers- 1946 Ziegelsplitt, sag ich Ihnen- 1947 In jenem Winter- 1948 Eigentlich hatten meine Frau und ich- 1949 ... und stell Dir vor- 1950 Die Kölsche haben mich- 1951 Sehr geehrte Herren vom Volkswagenwerk- 1952 Sag ich, wenn Gäste uns fragen- 1953 Der Regen hatte nachgelassen- 954 Zwar war ich in Bern nicht dabei- 1955 Bereits im Vorjahr- 1956 Im März jenes trauertrüben Jahres- 1957 Lieber Freund- 1958 Soviel steht fest- 1959 Wie wir einander, Anna und ich- 1960 Welch ein Jammer- 1961 Auch wenn das heute- 1962 Wie heut der Papst- 1963 Ein bewohnbarer Traum- 1964 Richtig, auf all das Schreckliche- 1965 Mit Blick auf den Rückspiegel- 1966 Das Sein oder das Seyn- 1967 Indes mein sich hinziehendes- 1968 Das Seminar scheint befriedet- 1969 Muß bestimmt ne rasante Zeit- 1970 Niemals nimmt mir- 1971 Wirklich- 1972 Ich bin jetzt er- 1973 Von wegen heilsamer Schock- 1974 Wie ist das- 1975 Ein Jahr wie andere auch- 1976 Wir glaubten- 1977 Das hatte Folgen- 1978 Gewiß, Hochwürden- 1979 Hör endlich auf mit der Fragerei- 1980 Ist doch von Bonn aus- 1981 Kannst du mir glauben, Rosi- 1982 Abgesehen von Mißverständnissen-

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Der Proceß, 1 MP3-CD
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Der bekannteste und vielleicht bedeutenste Roman der Weltliteratur ist ein Fragment. Im Sommer 1914 begann Franz Kafka mit der Arbeit, machte rasche Fortschritte, schloß aber die Arbeit bereits im Januar 1915 ab und überließ das Manuskript im unvollendeten Zustand, in einer Mappe, als ungeordnete Sammlung von einzelnen Kapiteln. Sein langjähriger Freund Max Brod veröffentlichte den Roman ein Jahr nach Kafkas Tod im Jahr 1925 in seiner bis heute befolgten Sortierung der Kapitel."Jemand mußte Josef K. verwechselt haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." Mit den wohl auch berühmtesten Eingangsworten beginnt die Erzählung mit der geheimnisvollen Verhaftung des 30-jährigen Bank-Prokuristen Josef K. durch rätselhafte Herren in Gestalt zweier Wächter und eines Aufsehers. Josef K. ist - so erfährt er schließlich - wohl verhaftet, kann aber sein Leben weiterführen ohne in seiner "gewöhnlichen Lebensweise (...) gehindert" zu sein. So gerät Josef K., der bis dahin das liderliche Leben eines Typus der Moderne, eines 'Rechners' geführt hat, von nun immer mehr in eine Leidenschaft, das 'Gericht' selbst zu suchen. In einem Gebäude das er aufsucht stellt er etwa fest, dass er eigentlich hinter jeder Tür das Gericht auffinden werde. Auf weiteren Station, nach vergeblichen Hilfe-Stellungen durch Advokaten und Frauenbekanntschaften, gibt ihm ein Künstler den Hinweis, dass ja "alles das Gericht" sei. Im zentralen Dom-Kapitel erhält Josef K. im Gespräch mit dem Geistlichen und durch dessen Erzählung der TÜRHÜTERLEGENDE weitere Hinweise. In gewisser Weise zeigt sich bei Josef K. eine Entwicklung. Im Nachlasskapitel "Fahrt zur Mutter" schließlich deutet sich eine Besinnung und Selbstermächtigung an. In der ausgesonderten Erzählung EIN TRAUM, eine Versöhnung mit dem Tod. Die Hinrichtung Josef K. s im Schlusskapitel - Kafka hatte dieses Kapitel neben dem Eingangs-Kapitel zuerst verfasst - lässt den Erfolg einer Umwendung und Neuorientierung Josef K. s offen.

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Die verschiedenen Menschen, denen Günter Grass hier seine Stimme leiht, sind Männer und Frauen aus allen Schichten, alte und junge, linke und rechte, konservative und fortschrittliche. Sie gehören nicht zu denen, die Geschichte machen, sondern zu denen, die als Zeugen Geschichte erleben und erleiden. In den ernsten und komischen, heiteren und tragischen Begebenheiten, die sie erzählen, spiegeln sich die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider: technische Errungenschaften und wissenschaftliche Entdeckungen, sportliche und kulturelle Leistungen, Größenwahn, Verfolgung und Mord, Kriege und Katastrophen, Fanatismus und hoffnungsvolle neue Aufbrüche. "Ein in seinem Facettenreichtum einzigartiger Versuch, dem zerrissenen Jahrhundert gerecht zu werden." Volker Isfort, Münchner AbendzeitungErzählerische Phantasie verbunden mit historischer Genauigkeit: ein Geschichtsbuch, das den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt rückt. Einhundert Geschichten, die sich zu einem epischen Bilderbogen des 20. Jahrhunderts fügen. Inhalt: - 1900 Ich, ausgetauscht gegen mich- 1901 wer sucht, der findet- 1902 So etwas wurde- 1903 Auf Pfingsten begann- 1904 Bei uns in Herne- 1905 Schon mein Herr Vater- 1906 Man nenne mich Kapitän Sirius- 1907 Ende November brannte- 1908 Das ist so Usus- 1909 Weil ich meinen Weg- 1910 Gezz will ich- 1911 Mein lieber Eulenburg- 1912 Wenngleich beim Wasserbauamt- 1913 Diese auf flachem Acker- 1914 Endlich- 1915 unser nächstes Treffen- 1916 Nach längerem Spaziergang- 1917 Gleich nach dem Frühstück- 1918 Nach kurzem Einkaufsbummel- 1919 Das sind dich- 1920 Zum Wohle, meine Herren- 1921 Lieber Peter Panter- 1922 Was will man noch von mir hören- 1923 Heute sehen die Scheine- 1924 Das Kolumbusdatum steht fest- 1925 Manche sahen in mir- 1926 Die Strichlisten- 1927 Bis in die Mitte des goldenen Oktober- 1928 Können Sie ruhig lesen- 1929 Und uff eimol- 1930 Nahe dem Savignyplatz- 1931 Gen Harzburg, gen Braunschweig- 1932 Irgend etwas mußte geschehen- 1933 Die Nachricht von der Ernennung- 1934 Unter uns gesagt- 1935 Über meine Corporation- 1936 An Hoffnungsmachern hat es nie gefehlt- 1937 Unsere Pausenhofspiele- 1938 Der Ärger mit unserem Geschichtslehrer- 1939 Drei Inseltage- 1940 Von Sylt habe ich nicht viel gesehen- 1941 Mir ist es im Verlauf- 1942 Am nächsten Vormittag- 1943 So gottvaterhaft- 1944 Irgendwann mußte es zum Krach kommen- 1945 Nach den Worten unseres Gastgebers- 1946 Ziegelsplitt, sag ich Ihnen- 1947 In jenem Winter- 1948 Eigentlich hatten meine Frau und ich- 1949 und stell Dir vor- 1950 Die Kölsche haben mich- 1951 Sehr geehrte Herren vom Volkswagenwerk- 1952 Sag ich, wenn Gäste uns fragen- 1953 Der Regen hatte nachgelassen- 954 Zwar war ich in Bern nicht dabei- 1955 Bereits im Vorjahr- 1956 Im März jenes trauertrüben Jahres- 1957 Lieber Freund- 1958 Soviel steht fest- 1959 Wie wir einander, Anna und ich- 1960 Welch ein Jammer- 1961 Auch wenn das heute- 1962 Wie heut der Papst- 1963 Ein bewohnbarer Traum- 1964 Richtig, auf all das Schreckliche- 1965 Mit Blick auf den Rückspiegel- 1966 Das Sein oder das Seyn- 1967 Indes mein sich hinziehendes- 1968 Das Seminar scheint befriedet- 1969 Muß bestimmt ne rasante Zeit- 1970 Niemals nimmt mir- 1971 Wirklich- 1972 Ich bin jetzt er- 1973 Von wegen heilsamer Schock- 1974 Wie ist das- 1975 Ein Jahr wie andere auch- 1976 Wir glaubten- 1977 Das hatte Folgen- 1978 Gewiß, Hochwürden- 1979 Hör endlich auf mit der Fragerei- 1980 Ist doch von Bonn aus - 1981 Kannst du mir glauben, Rosi- 1982 Abgesehen von Mißverständnissen- 1983 So oan krieg n wie nimmer- 1984 Ich weiß, ich weiß- 1985 Mein liebes Kind- 1986 Wir Oberpfälzer, sagt man- 1987 Was hatten wir in Calcutta zu suchen- 1988 doch vorher, im Jahr bevor die Mauer- 1989 Als wir, von Berlin kommend- 1990 Wir trafen uns in Leipzig- 1991 Tote sieht man nicht- 1992 Ein wenig verwundert- 1993 Als kleiner Polizist- 1994 Beinhart sei ich, heißt es- 1995 und nun- 1996 Eigentlich woll

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